Verglasung

Fenster-Verglasung: Funktionen und Arten im Überblick

Für viele ist ein Fensterglas nur eine Glasscheibe, dabei ist Glas im Fensterbereich sehr vielseitig einsetzbar, was damit gesagt werden will, die Scheibe ist nicht nur zum durch schauen da.

Das heutige Fensterglas kann vielmehr als nur Transparent sein.

  • Sicherheitsgläser
  • Wärmeschutzglas / Isolierglas
  • Sichtschutz (Ornamentgläser)
  • Intelligentes Glas
  • Selbstreinigende Gläser
  • Brandschutzgläser

All diese Eigenschaften sind im Fensterglas Einsetz- und Variierbar, angefangen bei der 2-fach Verglasung bis hin zur 4-fach Verglasung.

2-fach Verglasung
2 Fach

3-fach Verglasung
3 Fach

4-fach Verglasung
4 Fach

 

Sicherheitsgläser

ESG
ESG

VSG
VSG

Ein sicheres Gefühl mit unserem Sicherheitsglas.

Unsere Fenster mit Sicherheitsglas geben Ihnen ein Gefühl der Sicherheit.

Die Sicherheitsanforderungen an Glas sind sehr vielfältig. Zum einen dienen Sicherheitsfenster als Einbruchschutz, zum anderen der Absturzsicherung als Schutz Ihrer Kinder.

Je nach Bedarf können wir Ihnen gemäß Ihren Vorgaben oder auch Ihren Vorschriften die entsprechenden Sicherheitsverglasungen zu Ihren Fenstern anbieten. Die wichtigsten Glasscheiben sind hier VSG und ESG die in verschiedenen Stärken hergestellt werden.

Widerstandsklasse Norm Anwendungsbeispiel
P1A EN356 Einfachste Maßnahme zur Einbruchverzögerung
P2A EN356 Ein- und Mehrfamilienhäuser in Wohnsiedlung
P3A EN356 Abseits gelegene Häuser
P4A EN356 Häuser mit hochwertiger Einrichtung, ab dieser Klasse auch
als Einbruchschutz Risk Class (RC1) von Versicherung anerkannt.
P5A EN356 Häuser mit besonders wertvollem Inventar (Sicherheitsglas RC2)

 

Das Verbundsicherheitsglas / VSG hat zudem noch eine schalldämmende Wirkung.

 

Wärmeschutzglas
Wärmeschutzglas

Das Klima ist bei der Wahl der richtigen Glasart immer ein wichtiger Punkt. Um die Heizkosten so gering wie möglich zu halten, gilt es zum einen, den Wärmeverlust der Fensterflächen zu minimieren. Zum andern aber auch die Strahlungswärme der Sonne an die Innenräume abzugeben. Erreicht wird dies mit einem speziellen Isolierglas, dem Wärmeschutzglas für erhöhte Wärmeschutzanforderungen. Es verbindet die Transparenz von Glas mit den hervorragenden Emissionseigenschaften der Edelmetalle, indem eine ca. 10 nm dicke Metallschicht auf das Glas aufgebracht wird. So verschafft Ihnen Wärmeschutzglas ein rundherum angenehmes Innenraumklima.

Unsichtbare Funktionalität

Die hauchdünne Metallschicht sorgt dafür, dass die Durchlässigkeit für das Sonnenlicht gewährleistet ist. Gleichzeitig wird aber auch das Emissionsvermögen der Glasoberfläche wirkungsvoll verringert. Das Ergebnis: Dank des Wärmeschutzglases gelangt die Sonnenwärme ins Innere, die Heizungswärme jedoch wird nur minimal nach außen geleitet. Um diesen Effekt zu verstärken und einen möglichst guten g-Wert zu erreichen, können die Glasscheiben zusätzlich zu der Beschichtung noch mit einem wärmedämmenden Spezialgas gefüllt werden. In Niedrigenergie- oder Nullheizenergie-Häusern lassen sich Dreischeibengläser einsetzen, deren Scheibenzwischenräume mit Edelgasen wie z. B. Xenon gefüllt sind. Die Folge ist noch bessere Wärmedämmeigenschaften.

U-Wert / Wärmedurchgangskoeffizient

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) entspricht dem k-Wert. Er ersetzt künftig im Zuge der europäischen Vereinheitlichung den k-Wert. Mit der Messung des U-Wertes wird der Wärmeverlust von innen nach außen bestimmt, und zwar pro m² und pro Stunde bei 1°C Temperaturunterschied. Leitfähige Werkstoffe (Metalle) haben einen ungünstigeren, d. h. höheren U-Wert als isolierende. Die Maßeinheit des U-Wertes ist W/m²K.

In anderen Worten:

  • Je niedriger der U-Wert, umso geringer der Wärmeverlust
  • Je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung
  • Je besser die Dammwirkung der Fenster, desto weniger Geld verheizen Sie
g-Wert / Energiedurchlasswert

Der g-Wert misst den Energiedurchlass von außen nach innen in Prozent. Je höher der g-Wert, desto mehr Sonneneinstrahlung wird über die Verglasung als Strahlungswärme nach innen abgegeben. Ein hoher g-Wert bedeutet hohen Wärmegewinn. Für ein ideal strahlungsdurchlässiges Fenster beträgt der g-Wert 1,00 oder 100 %. Bei Normalglas liegen die Werte zwischen 0,7 uns 0,9.

Wesentliche Bestandteile des Randverbundes von Isolierglaseinheiten sind Abstandhalter. Sie bestehen aus Hohlprofilen und sind mit einem Trockenmittel gefüllt, das die im Scheibenzwischenraum enthaltene Restfeuchtigkeit aufnimmt. Bei der Herstellung von Isolierglas wird der Abstandhalter abseits der Isolierglaslinie gebogen oder Teilstücke auf die benötigte Länge geschnitten und diese mit Ecken verbunden. Anschließend wird auf die beiden Flanken die Primärdichtung des Randverbundes aufgebracht.

In der Regel werden Abstandhalter aus Aluminium, Edelstahl und/oder Kunststoff gefertigt. Werden Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit wie etwa Kunststoff oder Edelstahl verwendet, verbessert sich der Wärmedurchgangskoeffizient (UW-Wert) um etwa 0,1 W/(m²K). Bei Einsatz dieser thermisch verbesserten Abstandhalter wird der Glasrand als warme Kante bezeichnet.

Seit ein paar Jahren gibt es außerdem die sogenannten thermoplastischen Abstandhalter (TPS), die aus einer extrusionsfähigen Dichtmasse mit eingearbeitetem Trockenmittel bestehen. Sie werden bei der Herstellung des Isolierglases unter Druck und mit Wärme direkt auf den Glasrand appliziert, auf das genaue Abstandsmaß verpresst und behalten nach dem Aushärten dauerhaft ihre elastische Form. In der Folge reduzieren sich die Wasserdampfdiffusion und die Bruchanfälligkeit des Isolierglases bei starkem Lastwechsel, was wiederum die Lebensdauer des Isolierglases erhöht.

 

Ornamentgläser

Als Ornamentglas (Gussglas) wird gegossenes und gewalztes Flachglas bezeichnet, das im Walzverfahren hergestellt wird und überwiegend in Innenräumen zum Einsatz kommt. Es ist nicht klar durchsichtig (transluzent) und weist eine besondere Struktur auf, die bei der Herstellung entsteht. Dabei wird die flüssige Glasmasse durch strukturierte Walzen geführt, deren Muster sich dann im Glas abbilden. So werden mehr oder weniger transparente, aber immer transluzente Gläser erzeugt. Je nach Dichte der Muster ergeben sich unterschiedliche Sichtschutzfaktoren

Der früher verwendete Begriff „Gussglas“ wird in der europäischen Normung inzwischen nicht mehr verwendet. In DIN EN 572-1 Glas im Bauwesen – Basiserzeugnisse aus Kalk-Natronsilicatglas wird Ornamentglas wie folgt definiert: Planes, durchscheinendes, klares oder gefärbtes Kalk-Natronsilicatglas, auch erhältlich mit ein- oder beidseitig mehr oder weniger stark ornamentierter Oberfläche. Wellen, Rippen, Prismen und andere Prägeformen bewirken eine Lichtstreuung. Nach dieser Norm zählen auch Draht- und Drahtornamentglas sowie Profilbauglas zu den Ornamentgläsern.

 

Intelligentes Glas

LC-Gläser basieren auf einem Polymer-Flüssigkristall-Film, der zwischen zwei Flachglasscheiben eingebettet ist und mit einer Stromquelle verbunden wird. Innerhalb des festen Polymers befinden sich die willkürlich orientierten Flüssigkristallmoleküle. Das einfallende Licht wird von ihnen gestreut und die Scheibe ist opak, wirkt also wie Milchglas.

Mit dem Anlegen einer elektrischen Spannung ordnen sich die Flüssigkristallmoleküle im elektrischen Feld – das Glas wird für das Auge transparent. Bei schrägem Blickwinkel bewirkt der Effekt eine leichte Trübung für den Betrachter.

Bei Wegfall der Spannung sind die Flüssigkristallmoleküle wieder ungeordnet und die Scheibe wird wieder opak und damit nahezu vollständig undurchsichtig. Diese Gläser eignen sich vorrangig als Sichtschutz, jedoch nicht als Sonnenschutz.

 

Glas das sich selbst reinigt

Fenster Reinigen wird jetzt leichtgemacht, das selbstreinigende Glas ist mit einem Mineralischen Material photokatalytische und hydrophile beschichtet.

Die Eigenschaft der Komponenten bewirken, dass UV-Strahlen die Organischen Verunreinigungen zersetzen, somit wird die Oberfläche hydrophil durch Wasser (Bsp. Regen) weggespült.

 

Brandschutzverglasung

Unter einer Brandschutzverglasung sind stets ganze Systeme zu verstehen, also nicht nur das eigentliche Brandschutzglas, sondern vielmehr die gesamte Konstruktion, bestehend aus dem Glas, dem Rahmen, der Dichtung und dem Befestigungsmaterial.

Brandschutzverglasungen werden in zwei Kategorien unterschieden:

G-Verglasungen: Sie verhindern den Flammen- und Brandgasdurchtritt entsprechend der angegebenen Zeit (z.B. G 30, G 60), die Brandhitze kann sich jedoch ausbreiten.

F-Verglasungen: Sie müssen neben der Rauch- und Flammendichtigkeit auch eine Übertragung des Brandherdes durch Hitzestrahlung im geforderten Zeitraum unterbinden (z.B. F 30, F 60).

Bei der Feuerwiderstandsklasse T (für Türen) gelten für die Verglasung die gleichen Forderungen wie bei der Feuerwiderstandsklasse F. Drahtglas kann z.B. als Material für eine Brandschutzverglasung verwendet werden.

 

Sicherer und schneller Versand

Sicherer Versand

Unsere Spedition ist auf den Versand von Fenstern, Türen und vielen anderen empfindlichen Waren spezialisiert. Vom Fenster über die Balkontür bis hin zum Garagentor liefern wir Ihnen unsere Produkte bequem bis zur Haustür.

Service und telefonische Beratung

Telefonische Beratung und technische Unterstützung

Haben Sie Fragen zu unseren Produkten, zur Anlieferung oder besondere Wünsche un Bezug auf Farbe, Verglasung oder Zubehör? Unser Fachpersonal mit großem Erfahrungsschatz aus der Praxis steht Ihnen gern mit kompetentem Rat zur Seite. Konfigurieren Sie Ihre Fenster und Türen mit unserem
Preisanfrage-Formular. Auch ein individuelles Angebot unterbreiten wir Ihnen gern.

Sie erreichen uns wochentags von 9-17 Uhr via Mail an info@fenstermaxx24.com, über unser Kontaktformular oder telefonisch via 0351 484 2552 0 .

 

 

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